Kategorie-Archiv: Kosten Katze

Kosten von Katzensicherung – insbesondere Katzensicherungsnetze

Nachdem wir privat umgezogen sind, müssen wir diverse neue Sicherungen für unsere Katzen montieren. Hierbei handelt es sich um reine Wohnungskatzen, die alle schon im fortgeschrittenen Alter sind. Die dürfen also wirklich nicht mehr raus, sollen aber dennoch eine Freilaufzone haben. In unserem neuen Reihenhaus wollen wir deshalb einen Balkon sichern und vor allem im Terassenbereich eine Sicherung installieren. Über die Projekte ansich werde ich dann noch mal berichten, da es immer viele Fragen hierzu gibt.

Bei der Planung ist mir vor allem aber noch mal aufgefallen, das es im Bereich der Katzensicherungen wirklich abartige Preisunterschiede gibt. Inbesondere bei den Netzen wird es echt fast schon albern. Den besten Preis für ein hochwertiges Netz inklusive Seil habe ich bisher mit knapp 18 Euro bei Zooroyal gefunden. Beim Fress**** um die Ecke kostet exakt das gleiche Produkt 47,99 Euro!!!

Ich kann nur dringend empfehlen, eine sinnvolle Planung vorzunehmen und dann die Artikel online oder im Baumarkt zu kaufen. Mehr dazu dann noch mal wenn die Projektdoku für unsere Terasse kommt.


Die richtige Katzentoilette – wichtig für Katze und Mensch

Ein heikles und wichtiges Thema: Die Katzentoilette. Nur wenn die Katzentoilette passt und gut gepflegt wird, wird diese von der Katze angenommen werden. Und das ist die Voraussetzung für eine dauerhaft “Stubenreinheit” bei der Katze. Zumindest reine Hauskatzen sind zwingend darauf angewiesen, das die Toilette ihren Bedürfnissen entspricht. Aber auch viele Freigänger ziehen es im Zweifelsfall vor, sich wo anders zu erleichtern. Ein Umstand, den sicherlich kein Katzenliebhaber erleben möchte.

Was ist also zu beachten, damit alles passt, rund um die Toilette? Kurz gesagt:

- Aufstellort

- Größe

- Bauweise

- Streu

- Zubehör

- Reinigung

Etwas mehr Informationen zu den einzelnen Aspekten:

- Aufstellort: Die Toilette sollte so stehen, das die Katze diese gut erreichen kann und sie dort idealer Weise ungestört ihr Geschäft verrichten kann. Also ein Platz, der nicht eingesehen wird von Menschen und nicht in einem Laufweg liegt. Die meisten Katzen sind recht unempfindlich gegenüber Licht, Temparatur und Lärm. Im Zweifel fragen Sie sich aber, ob Sie selber den Platz gut finden würden. Nein? Dann vielleicht besser einen anderen suchen. Ferner sollten Sie auch ihre eigenen Belange bedenken. Die Katze wird Streu aus der Toilette tragen beim Herausgehen. Wo stört Sie dies am wenigsten? Ferner kann und wird es trotz modernem Streu immer wieder mal zu Geruchsbelästigungen kommen.

- Größe: Diese Rahmenbedingung ist sehr wichtig und wird oft unterschätzt. So lange Sie nur eine Katze haben, können Sie noch eine “normal große” Toilette kaufen. Sobald Sie zwei Katzen haben bietet sich eine “Extragroße Toilette” eigentlich zwingend an. Das Gleiche gilt aber auch, wenn Sie vor haben mal über Nacht weg zu fahren. Warum? Katzen verscharren Kot und Urin. Beim Verscharren wollen Katzen logischer Weise nicht an alte Exkremente kommen. Also muss die Toilette ausreichend Platz bieten, um immer wieder etwas zu verscharren.

- Bauweise: Unserer Ansicht nach kommt nur eine geschlossene Bauweise, also mit Deckel, in Frage. Offene Toiletten machen irgendwie wenig Sinn. Schmutz und Geruch haben hier freie Bahn. Außerdem mögen die meisten Katzen nicht “im freien” sitzen. Auch von neuartigen Modell mit “doppeltem Boden” für einen schnellen Streuaustausch können wir nur abraten. Diese sind meisten deutlich teurer, kleiner im Innenraum und oftmals nehmen die Katzen die neue Funktion nicht an.

- Streu: Hier müssen Sie einfach mal probieren, was Ihnen zusagt und von Ihrer Katze angenommen wird. Idealer Weise sollte das Streu gut klumpen, damit abgegebene Flüssigkeit schnell gebunden wird. Ferner lassen sich die Klumpen gut entfernen. Ferner sollte das Streu nicht stauben. Wir bevorzugen Streu ohne Geruch – da gibt es aber natürlich unterschiedliche Vorlieben. Wir haben aber auch schon von Katzen gehört, die nur unparfürmiertes Streu annehmen.

- Zubehör: Sollten unserer Erfahrung nach komplett weggelassen werden. Wir haben auch schon mit “Tüten” in der Toilette gearbeitet für einen schnelle Streuwechsel, Vorlegern vor der Toilette und allem möglichen anderen. Letztlich hat alles nie so funktioniert wie gedacht und wir haben es weggeschmissen. Lustig war lediglich, unsere Katzen zu beobachten, wie sie behende über den Toilettenvorleger drüber weg gesprungen sind, weil sie scheinbar nicht drauftreten wollten. Was Sie natürlich benötigen ist eine Streuschaufel. Da gibt es Modelle mit Batteriebetrieb, die einem das “schütteln” abnehmen. Wer mag, kann ja da investieren. Ferner empfehlen wir 10 – 20L Müllbeutel mit Griff für die Reinigung. Da sollte man nicht am falschen Ende sparen.

- Reinigung: Diese sollte täglich stattfinden – am besten immer zu selben Zeit. Deckel auf, alle Klumpen und Exkremente entfernen und in einen Müllbeutel. Streu gerade ziehen, Deckel drauf, fertig. Dauer 2 Minuten und stellt sicher, das Ihre Katze die Toilette auch benutzen kann und mag. Einmal im Monat empfiehlt es sich das Streu auszutauschen – so bleibt die Saugfähigkeit und die Klumpenbildung erhalten. Außerdem verhindert das, das sich Streuklumpen am Boden festsetzen und sich später nicht mehr richtig lösen lassen. Wenn die Toilette mal grund gereinigt werden muss, am besten im Garten ausspritzen. Wenn das nicht geht, in der Badewanne und danach abtrocknen lassen

Unsere Kaufempfehlung: In den letzten 10 Jahren haben wir wirklich etliche Toiletten und Streus ausprobiert. Wir haben nun seit gut vier Jahren eine Kombination, die sich für uns mit zwei Hauskatzen bewährt hat. Diese können wir Ihnen von ganzem Herzen empfehlen: Als Toilette die Europet-Bernina Katzentoilettenhaus Eco Jumbo (gibt es aktuell für 29,99 bei Zooroyal) und als Katzenstreu Cats Best ÖkoPlus. Das gibt es auch in einer Golvariante, die man aber wirklich nicht brauch. Für das hier genannte Toilettenhaus benötigen Sie min. 20 Liter Streu zum befüllen – tendentiell etwas mehr. Mit einem 40 Liter Sack kommen Sie dann aber gut einen Monat hin, da man recht wenig wegwirft. Beides können Sie gerade günstig bei ZooRoyal kaufen – ist preiswerter als bei den üblichen Einzelhändlern vor Ort und man spart sich die Lauferei. Wenn Sie mögen – klicken Sie einfach auf das Banner und Sie gelangen direkt zu ZooRoyal.



Tierarzt – richtig wählen macht froh

Wer ein Haustier hat, hat auch recht bald einen Tierarzt. Jedes Haustier nuss regelmäßig zu den Routineuntersuchungen und wie bei uns Menschen, kommt es natürlich auch bei Tieren zu “ungeplanten” Besuchen im Rahmen von Erkrankungen, Unfällen etc. Außerdem wird auch ein Haustier mit zunehmendem Alter natürlich anfälliger, sodass sich über die Lebenszeit des Haustieres meist auch die Besuchsintervalle verkürzen.

Sofern Sie keine Krankenversicherung für Ihr Tier abgeschlossen haben, müssen Sie die aus den Besuchen entstehenden Kosten selber tragen. Spätestens hier wird es dann für die meisten spannend. Denn zum einen möchte man natürlich nicht unnötig Geld ausgeben, aber auch nicht am falschen Ende sparen und eine möglichst gute Leistung erhalten.

Weiterhin ist es auch bei Ärzten aller Art nun mal so: Es gibt gute und weniger gute. Ihr Anliegen wird daher unterm Strich wohl sein: Wie finde ich den besten Arzt in meiner Gegend, der zugleich auch noch bezahlbar ist für mich?

Die Angst davor über den Tisch gezogen zu werden, können Sie sich selber nehmen. Die Gebühren, die ein Tierarzt nehmen darf, sind in der entsprechenden Gebührenordnung definiert. Dort steht auch, das der Arzt die Gebühren mit 1 – 3 fachen Satz abrechnen darf. Die Höchstsätze sind für besondere Situation gedacht – also Notdienste, Wochenende, etc. Sie können Ihren Tierarzt aber gut fragen, zu welchem Satz er reguläre Termine abrechnet und haben so eine Vergleichsmöglichkeit für die Kosten die entstehen können. Hierfür ist es natürlich erforderlich, das Sie die Rechnungen prüfen, die Sie vom Tierarzt erhalten. Hier werden die durchgeführten Leistungen aufgeführt und dort sollten logischer Weise nur Leistungen stehen, die Sie auch bezogen haben.

Allerdings sind wir der Meinung, das die Kosten alleine nicht ausschlaggebend sein sollten. Wichtiger ist sicherlich, das der Tierarzt ihr Haustier respektvoll behandelt, gute Diagnosen stellt, eine sinnvolle Behandlung anwendet und Sie als Tierhalter ausreichend informiert. Nicht zuletzt ist eine gute Praxisorganisation hilfreich. Daraus lässt sich dann auch für einen Tierarztbesuch eine recht einfache Checkliste basteln:

- Konnte ich einen Termin vereinbaren, oder musste ich warten (hier muss jeder selber entscheiden, was er besser findet)
- Wenn es einen Termin gab: Wurde dieser eingehalten? (max. +15 Minuten)
- Können Tier und Besitzer stressfrei auf den Termin warten
- Hat der Arzt das Tier und Sie zunächst begrüßt? Wurde eine Bindung zum Tier aufgebaut?
- Hat das Praxispersonal Ihr Tier so behandelt, das Sie damit einverstanden sind?
- Hat der Tierarzt eine fachlich fundierte Anamnese durchgeführt?
- Konnte eine Diagnose gestellt werden?
- Wurde ein Vorgehen vom Tierarzt definiert?
- Wurden Anamnese, Diagnose und Vorgehen Ihnen auf verständliche Weise erläutert?
- Wurde eine mögliche Behandlung zu Ihrer Zufriedenheit durchgeführt?
- Sind Sie mit dem Behandlungsergebnis zufrieden?
- Wurde Ihnen einen Rechnung ausgestellt?

Gerade die fachlichen, medizinischen, Aspekte lassen sich natürlich oftmals für einen Laien nur schwer einschätzen. Hier können wir Ihnen empfehlen, verschiedene Meinungen einzuholen und so Vergleiche ziehen zu können. Diese Vergleichsmöglichkeit bietet sich auch besonders bei komplexeren Themen an.

Schlußendlich bietet es sich natürlich noch an, sich im Internet über die Erfahrungen anderer zu informieren und sich auf diese Weise Anregungen zu holen. Hier können wir Qype empfehlen. Dort gibt es zumindest für alle größeren Städte zahlreiche Einträge. Allerdings muss man aufpassen: Gerade unter Ärzten soll es wohl sehr beliebt sein Kollegen mit Fakeeinträgen zu diskreditieren. Zumindest hat unser eigener Tierarzt diverse negative Einträge bei Qype. Wir selber würden nach 8 Jahren Zusammenarbeit unsere Hand für ihn ins Feuer legen. Nun denn….Internet :-)

Abschließend möchten wir Ihnen noch Adreßpflege ans Herz legen. Suchen Sie sich in einer ruhigen Minute die Telefonnummern von umliegenden Notfallpraxen und Tierkliniken heraus. Fragen Sie Ihren Tierarzt ob er einen Notruf anbietet. Speichern Sie diese Telefonnummern unter sinnvollen Begriffen in ihren Telefonen ab. So müssen Sie nicht suchen, falls doch mal etwas ungeplantes passiert – und das ist ja meistens dann der Fall, wenn der eigene Tierarzt geschlossen hat. Aber wir drücken Ihnen natürlich die Daumen, das Sie das nie brauchen…..

Tierheimkatzen

Die genaue Zahl der Katzen, die jedes Jahr in Tierheimen in Deutschland landen ist unbekannt – es dürfte sich aber um etliche Hundertausend, wenn nicht gar Millionen Tiere handeln. Die Gründe, warum Katzen im Tierheim landen sind so vielfältig wie das Leben ansich: Tod des Besitzers, Wild geboren und gefangen, ausgesetzt, abgegeben verwildert etc. Wenn Sie sich eine Katze zulegen möchten, können wir Ihnen in jedem Fall nur ans Herz legen, den Erwerb einer Tierheimkatze mit in Betracht zu ziehen. Wir möchten an dieser Stelle jedoch nicht diskutieren oder erörtern, was nun der bessere Weg ist: Da muss jeder für sich eine Antwort darauf finden. Eine Katze vom Züchter oder Händler zu erwerben ist ebenso eine Möglichkeit und wird später an anderer Stelle behandelt.

Eine Katze aus dem Tierheim wird immer alle notwendigen medizinischen Behandlungen erfahren haben. Es besteht also nicht – wie teilweise angenommen – ein besonderes Kostenrisiko, da erst teure Impfungen etc. durchgeführt werden müssen. Vermutlich wird das Tierheim sie sogar sehr genau über den gesundheitlichen Zustand der Katze, Eigenheiten und Besonderheiten, als auch Wesenszüge informieren können. In besonderen Fällen kann es dann natürlich sein, das Folgebehandlungen bereits bei Übernahme anstehen – in diesem Fall sollten diese aber auch schon vorher bekannt sein und werden mit Sicherheit vom Tierheim auch kommuniziert.

Das Tierheim wird Ihnen eine Katze mit Sicherheit auch nicht einfach mitgeben. Natürlich freut man sich dort, wenn ein Tier vermittelt wird – allerdings möchte das Tierheim auch sicherstellen, das es dem Tier in Zukunft gut geht und sich der neue Besitzer liebevoll um das Tier kümmern wird – das ist umso wichtiger, als die Tiere (hier die Katze) in jedem Fall bereits eine traumatische Erfahrung mit dem Tierheim gemacht haben. Oftmals müssen Sie also mehrere Termine absolvieren, bevor Sie die Katze mitnehmen können. Eventuell möchte das Tierheim auch einen Hausbesuch bei Ihnen machen, nachdem Sie die Katze mitgenommen haben.

Ebenso wird Ihnen die Katze nicht kostenlos überlassen werde. Sie müssen in der Regel eine Bearbeitungsgebühr bezahlen (die natürlich nur einen Bruchteil der Kosten des Tierheims abdeckt), die oft um 100 Euro liegt. Gleichzeitig wird hierüber sichergestellt, das nicht Menschen mit unlauteren Absichten auf diesem Wege versuchen billigst an Tiere zu kommen.

Nun haben Sie also eine Katze auserkoren, derer Sie sich gerne annehmen möchten. Es scheint auch eine gewisse Basis zwischen dem Tier und Ihnen zu geben. Das Tierheim hat zugesagt, das Sie die Katze haben können. Es wird also ernst. Wir möchten Ihnen gerne eine Checkliste an die Hand geben, die Sie abarbeiten können, um optimal auf Ihr neues Haustier vorbereitet zu sein. Jeder Punkt für sich ist so groß, das er ein eigenes Kapitel füllen wird. Lesen Sie dazu bitte jeweils die entsprechenden Einträge:

1.) Die Geschichte der Katze kennen und verstehen
2.) Wohnumgebung für die Katze vorbereiten
3.) Einkaufsliste
4.) Der große Tag: Abholen aus dem Tierheim
5.) Eingewöhnung zu Hause

Wir hoffen Ihr Interesse ist geweckt….In jedem Fall sind Tierheimkatzen vollwerte Katzen und stellen an keiner Stelle einen Abstrich gegenüber einer vom Händler oder Züchter gekauften Katze dar.