Kosten von Katzensicherung – insbesondere Katzensicherungsnetze

Nachdem wir privat umgezogen sind, müssen wir diverse neue Sicherungen für unsere Katzen montieren. Hierbei handelt es sich um reine Wohnungskatzen, die alle schon im fortgeschrittenen Alter sind. Die dürfen also wirklich nicht mehr raus, sollen aber dennoch eine Freilaufzone haben. In unserem neuen Reihenhaus wollen wir deshalb einen Balkon sichern und vor allem im Terassenbereich eine Sicherung installieren. Über die Projekte ansich werde ich dann noch mal berichten, da es immer viele Fragen hierzu gibt.

Bei der Planung ist mir vor allem aber noch mal aufgefallen, das es im Bereich der Katzensicherungen wirklich abartige Preisunterschiede gibt. Inbesondere bei den Netzen wird es echt fast schon albern. Den besten Preis für ein hochwertiges Netz inklusive Seil habe ich bisher mit knapp 18 Euro bei Zooroyal gefunden. Beim Fress**** um die Ecke kostet exakt das gleiche Produkt 47,99 Euro!!!

Ich kann nur dringend empfehlen, eine sinnvolle Planung vorzunehmen und dann die Artikel online oder im Baumarkt zu kaufen. Mehr dazu dann noch mal wenn die Projektdoku für unsere Terasse kommt.


Zahn ziehen bei der Katze

Besonders wenn Ihre Katze schon etwas älter ist, kann es sein, das Ihr Tierarzt empfiehlt der Katze Zähne zu ziehen. Das kann etwas mit falscher Ernährung (insbesondere nicht Katzengerechter) Ernährung zu tun haben, kann aber auch dann passieren, wenn Ihre Katze unter perfektesten Bedingungen lebt. Grund ist der natürlich Verfall und das Katzen früher (also vor mehreren hundert oder tausend Jahren) nicht diese beinahe schon testamentarischen Alter erreicht haben. Ferner gibt es, wie beim Menschen auch, einfach Katzen die schlechtere Zähne haben als andere.

Insofern ist es also zunächst ein normaler Vorgang, wenn der Katze Zähne gezogen werden sollen. Der Eingriff soll zum einen verhindern, das die Katze Schmerzen durch die Zähne bekommen kann. Dies kann dazu führen, das die Katze schlechter isst. Wichtiger ist allerdings, das entzündete Zähne in hohem Maße das Immunsystem belasten können und so Auslöser für teilweise nicht direkt erklärbare Krankheiten sein können.

Ein schönes Beispiel ist unser Kater Ernie. Ernie hatte über mehrere Jahre immer wieder Katzenschnupfen. Je älter er wurde, desto schwieriger wurde es dagegen vorzugehen und auch Immunpräparate wie Immustim halfen nicht mehr viel. Wir holten uns damals eine zweite Meinung ein und es ergab sich, das Ernie unter rezidvierenden Zahnentzündungen litt. Der Arzt empfahl uns damals fast die Hälfte der Zähne zu entfernen. Wir waren natürlich geschockt. Um es kurz zu machen: Wir haben die Zähne rausnehmen lassen, Ernie ging es nach 2 Tagen wieder gut, er isst wieder normal und hat seitdem (jetzt gut drei Jahre her) keine Infekte mehr gehabt und ist in Summe deutlich fitter. Seit dem lassen wir jedes Jahr einmal unsere Katzen untersuchen, ob Zähne gezogen werden müssen oder nicht.

Viele Katzenbesitzer haben Angst, das die Katze mit weniger Zähnen (oder gar keinen?) nicht mehr essen kann. Dies ist allerdings nicht der Fall. Katzen sind offensichtlich in der Lage im härtesten Fall nur mit den Zahnbänken zu essen – also komplett ohne Zähne. Sehr hartes Essen kann damit sicherlich nicht mehr zerkleinert werden – für normales Trockenfutter reicht es allerdings. Wenn Sie das Futter dann noch leicht darauf anpassen und zum Beispiel vor-zerkleinertes Fleisch anbieten, wird es Ihnen ihre Katze danken.

Wie geht nun aber das Zähne ziehen an sich von statten? Eigentlich recht simpel, nämlich: Katze morgens zum Tierarzt bringen. Die gute wird dort betäubt und unter Vollnarkose werden die betroffenen Zähne entfernt (das machen oft auch die Sprechstundenhilfen). Blutungen werden gestillt, die Katze wacht wieder auf und kann abgeholt werden. Am Folgetag kann die Katze dann im Grunde wieder normal essen und trinken. In den ersten Tagen macht es aber in jedem Fall Sinn sehr weiches Futter anzubieten. Mehr ist es auch nicht.

Wir denken, der Nutzen der Zahnentfernung kann sehr groß sein. Das Risiko ist extrem gering und es spricht eigentlich nichts dagegen einer Katze Zähne zu ziehen. Einzig bei der Menge der Zähne würden wir empfehlen achtsam zu sein. Wie beim Menschen auch, ist die Entfernung ansich schon eine Belastung für den Organismus und es kann zu temporären Schmerzen führen. Sollte es nötig sein sehr viele oder alle Zähne zu entfernen, lassen Sie dies lieber schritttweise vornehmen.

Super lustiges Katzenvideo

Einfach super lustig – eines meiner lieblings Katzenvideos auf Youtube…

…solltet Ihr Euch ansehen. Besonders die erste Katze mit ihrer athletischen Einlage finde ich bemerkenswert.
Habt Ihr andere lustige Videos, die Ihr empfehlen oder veröffentlichen wollt? Schreibt uns…

Die richtige Katzentoilette – wichtig für Katze und Mensch

Ein heikles und wichtiges Thema: Die Katzentoilette. Nur wenn die Katzentoilette passt und gut gepflegt wird, wird diese von der Katze angenommen werden. Und das ist die Voraussetzung für eine dauerhaft “Stubenreinheit” bei der Katze. Zumindest reine Hauskatzen sind zwingend darauf angewiesen, das die Toilette ihren Bedürfnissen entspricht. Aber auch viele Freigänger ziehen es im Zweifelsfall vor, sich wo anders zu erleichtern. Ein Umstand, den sicherlich kein Katzenliebhaber erleben möchte.

Was ist also zu beachten, damit alles passt, rund um die Toilette? Kurz gesagt:

- Aufstellort

- Größe

- Bauweise

- Streu

- Zubehör

- Reinigung

Etwas mehr Informationen zu den einzelnen Aspekten:

- Aufstellort: Die Toilette sollte so stehen, das die Katze diese gut erreichen kann und sie dort idealer Weise ungestört ihr Geschäft verrichten kann. Also ein Platz, der nicht eingesehen wird von Menschen und nicht in einem Laufweg liegt. Die meisten Katzen sind recht unempfindlich gegenüber Licht, Temparatur und Lärm. Im Zweifel fragen Sie sich aber, ob Sie selber den Platz gut finden würden. Nein? Dann vielleicht besser einen anderen suchen. Ferner sollten Sie auch ihre eigenen Belange bedenken. Die Katze wird Streu aus der Toilette tragen beim Herausgehen. Wo stört Sie dies am wenigsten? Ferner kann und wird es trotz modernem Streu immer wieder mal zu Geruchsbelästigungen kommen.

- Größe: Diese Rahmenbedingung ist sehr wichtig und wird oft unterschätzt. So lange Sie nur eine Katze haben, können Sie noch eine “normal große” Toilette kaufen. Sobald Sie zwei Katzen haben bietet sich eine “Extragroße Toilette” eigentlich zwingend an. Das Gleiche gilt aber auch, wenn Sie vor haben mal über Nacht weg zu fahren. Warum? Katzen verscharren Kot und Urin. Beim Verscharren wollen Katzen logischer Weise nicht an alte Exkremente kommen. Also muss die Toilette ausreichend Platz bieten, um immer wieder etwas zu verscharren.

- Bauweise: Unserer Ansicht nach kommt nur eine geschlossene Bauweise, also mit Deckel, in Frage. Offene Toiletten machen irgendwie wenig Sinn. Schmutz und Geruch haben hier freie Bahn. Außerdem mögen die meisten Katzen nicht “im freien” sitzen. Auch von neuartigen Modell mit “doppeltem Boden” für einen schnellen Streuaustausch können wir nur abraten. Diese sind meisten deutlich teurer, kleiner im Innenraum und oftmals nehmen die Katzen die neue Funktion nicht an.

- Streu: Hier müssen Sie einfach mal probieren, was Ihnen zusagt und von Ihrer Katze angenommen wird. Idealer Weise sollte das Streu gut klumpen, damit abgegebene Flüssigkeit schnell gebunden wird. Ferner lassen sich die Klumpen gut entfernen. Ferner sollte das Streu nicht stauben. Wir bevorzugen Streu ohne Geruch – da gibt es aber natürlich unterschiedliche Vorlieben. Wir haben aber auch schon von Katzen gehört, die nur unparfürmiertes Streu annehmen.

- Zubehör: Sollten unserer Erfahrung nach komplett weggelassen werden. Wir haben auch schon mit “Tüten” in der Toilette gearbeitet für einen schnelle Streuwechsel, Vorlegern vor der Toilette und allem möglichen anderen. Letztlich hat alles nie so funktioniert wie gedacht und wir haben es weggeschmissen. Lustig war lediglich, unsere Katzen zu beobachten, wie sie behende über den Toilettenvorleger drüber weg gesprungen sind, weil sie scheinbar nicht drauftreten wollten. Was Sie natürlich benötigen ist eine Streuschaufel. Da gibt es Modelle mit Batteriebetrieb, die einem das “schütteln” abnehmen. Wer mag, kann ja da investieren. Ferner empfehlen wir 10 – 20L Müllbeutel mit Griff für die Reinigung. Da sollte man nicht am falschen Ende sparen.

- Reinigung: Diese sollte täglich stattfinden – am besten immer zu selben Zeit. Deckel auf, alle Klumpen und Exkremente entfernen und in einen Müllbeutel. Streu gerade ziehen, Deckel drauf, fertig. Dauer 2 Minuten und stellt sicher, das Ihre Katze die Toilette auch benutzen kann und mag. Einmal im Monat empfiehlt es sich das Streu auszutauschen – so bleibt die Saugfähigkeit und die Klumpenbildung erhalten. Außerdem verhindert das, das sich Streuklumpen am Boden festsetzen und sich später nicht mehr richtig lösen lassen. Wenn die Toilette mal grund gereinigt werden muss, am besten im Garten ausspritzen. Wenn das nicht geht, in der Badewanne und danach abtrocknen lassen

Unsere Kaufempfehlung: In den letzten 10 Jahren haben wir wirklich etliche Toiletten und Streus ausprobiert. Wir haben nun seit gut vier Jahren eine Kombination, die sich für uns mit zwei Hauskatzen bewährt hat. Diese können wir Ihnen von ganzem Herzen empfehlen: Als Toilette die Europet-Bernina Katzentoilettenhaus Eco Jumbo (gibt es aktuell für 29,99 bei Zooroyal) und als Katzenstreu Cats Best ÖkoPlus. Das gibt es auch in einer Golvariante, die man aber wirklich nicht brauch. Für das hier genannte Toilettenhaus benötigen Sie min. 20 Liter Streu zum befüllen – tendentiell etwas mehr. Mit einem 40 Liter Sack kommen Sie dann aber gut einen Monat hin, da man recht wenig wegwirft. Beides können Sie gerade günstig bei ZooRoyal kaufen – ist preiswerter als bei den üblichen Einzelhändlern vor Ort und man spart sich die Lauferei. Wenn Sie mögen – klicken Sie einfach auf das Banner und Sie gelangen direkt zu ZooRoyal.



Katze und Schwangerschaft

Sie sind Besitzer einer oder mehrerer Katzen und ein Familienmitglied ist schwanger? Herzlichen Glückwunsch. Wir genießen selber die tollen Momente, die ein Kind später gemeinsam mit den Katzen erleben kann. Bis es soweit ist, muss natürlich die Schwangerschaft “durchlaufen” werden. Vom Grunde her alles ganz unkompliziert. Nun gibt es allerdings doch zahlreiche Artikel und noch mehr Diskussionen darüber, ob Katzen und Schwangerschaft, bzw. Katzen und Kinder zusammen passen. Dieser Blogeintrag beschäftigt sich zunächst nur mit der Fragestellung, ob Katzen und Schwangerschaft zueinander passen.

Um es in einem Satz zu beantworten: Ja, natürlich passen Schwangerschaft und Katzen generell zusammen. Es gibt wirklich keinen Grund, in einer Kurzschlußhandlung die Katzen abzugeben. Und ja – es gibt scheinbar Menschen, die verunsichert durch Umfeld und Medien, das wirklich tun.

Das Thema ist im Bezug auf die Schwangerschaft vor allem Toxoplasmose. Toxoplasmose sind kleine Sporentierchen, die eine Infektion beim Menschen auslösen. Erwachsene überstehen diese ohne Probleme und in vielen Fällen sogar ohne nennenswerte Symptome. Ungeborene im Mutterleib hingegen, haben noch kein Immunsystem, das die Toxoplasmose abwehren kann und sind somit dem Erreger schutzlos ausgeliefert. Toxoplasmose steht im Verdacht, bei Ungeborenen teils schwere Fehlbildungen, zum Beispiel an Augen und Gehirn, zu verursachen und im schlimmsten Fall zum Absterben des Ungeborenen zu führen. Über die Faktenlage streiten sich Mediziner zwar, jedoch wird wohl jede schwangere Frau auf Nummer Sicher gehen wollen und jedes Risiko ausschließen wollen.

Hier kommt nun die Katze in Spiel, denn die Katze ist einer der Haupt Wirte für Toxoplasmose. Geschätzt 80 – 90% aller Katzen tragen Toxoplasemose in sich. In der Natur des Erregers liegt, das ein befallener Wirt ein Leben lang nach dem Befall Erreger in sich trägt und diese potentiell abgibt. Somit kann sich ein Mensch bei einer mit Toxoplasmose befallenen Katze anstecken. Das allerdings nur dann, wenn:

- Der Mensch in Kontakt mit den Toxoplasmose Erregern kommt
- Der Mensch selber noch keine Toxoplasmose hatte

Sobald ein Mensch sich einmal infiziert hatte, trägt er selber nicht nur das Virus in sich, sondern auch entsprechende Antikörper und ist somit geschützt. Eine neuerlich Infektion ist ausgeschlossen.

Wenn ein Mensch sich noch nicht infiziert hatte, muss er in direkten Kontakt mit den Toxoplasmose Erregern kommen. Diese finden sich bei Katzen im Kot. Es gilt dann also in diesem Fall, keinen Kontakt zu Katzenkot zu haben. Bzw. wenn dieser Kontakt doch hergestellt wurde, unverzüglich die betroffenen Bereiche gründlich zu reinigen. In der Regel dürften dies die Hände sein. Katzenkot auszuweichen sollte generell auch möglich sein. Hier ein paar Anregungen für eine Checkliste:

- Schwangere reinigen nicht die Katzentoilette. Katzenkot wird einem Extrabeutel entsorgt
- Sicherstellen, das die Katze nicht mit Lebensmitteln der Menschen in Kontakt kommt, bzw. auch nicht mit Arbeitsbereichen wo mit Lebensmitteln hantiert wird (Arbeitsflächen in der Küche, etc.)
- Bei Freigängern nach jedem Fellkontakt Hände waschen; im Besten Fall auch bei Hauskatzen nach dem “Streicheln” Hände waschen

Am besten ist es jedoch nach Kenntnis über eine Schwangerschaft die schwangere Frau und im Haushalt befindliche Katzen auf Toxoplasmose testen zu lassen. Sofern die Frau selber den Toxoplasmose Erreger in sich trägt ist generelle Entwarnung angesagt. Dann besteht keine Gefahr mehr. Wenn die Frau den Erreger nicht in sich trägt, die Katzen jedoch, sollte besondere Vorsicht walten, da die Erreger vorhanden sind und generell übertragen werden können. Sollten Frau und Katzen den Erreger nicht in sich tragen, muss man unterscheiden nach Hauskatze und Freigängern. Bei Freigängern besteht im Grunde jederzeit das Risiko, das die Katze sich außerhalb der Wohnung/Haus infiziert und die Errger übertragen werden können. Da die Erkrankung bei der Katze keine Symptome zeigen kann, muss in dieser Siatuation also so gehandelt werden, als hätte die Katze bereits Toxoplasmose. Wenn es sich um eine Hauskatze handelt, können Sie Erregerquellen für Toxoplasmose ausschließen und damit das Risiko eliminieren, oder zumindest sehr stark minimieren.

Mögliche Erreger sind:- Kot eines anderen, mit Toxoplasmose befallenem, Wirtes (Mensch, Tier etc.)
- Salate, Rohkost, Obst, etc. (wegen möglicher Kotspuren – auch nicht sichtbaren – auf dem Lebensmittel)
- Rohes Fleisch jeglicher Art
Bei einer reinen Trockenfutterernährung sind zumindest im Bezug auf die Lebensmittel alle Gefahren ausgeschlossen. Wir haben seiner Zeit zusätzlich noch Hähnchenfleisch blanchiert und zugefüttert.

Letztlich muss natürlich jeder das Risiko für sich selber einschätzen und bewerten. Wir hoffen ein paar Optionen für die Fragestellung Schwangerschaft und Katze aufgezeigt zu haben. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie sich in jedem Fall auf Toxoplasmose testen lassen. Und denken Sie daran: Hauptübertragungsweg sind nicht Katzen sondern Lebensmittel die wir Menschen essen. Auch hier gilt:

- Kein Salat
- Keine Rohkost
- Obst nur nach intensiver Reinigung
- kein rohes Fleisch (auch keine Mettwurst, Salami, englisches Steak etc.)

Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit!

 

Tierarzt – richtig wählen macht froh

Wer ein Haustier hat, hat auch recht bald einen Tierarzt. Jedes Haustier nuss regelmäßig zu den Routineuntersuchungen und wie bei uns Menschen, kommt es natürlich auch bei Tieren zu “ungeplanten” Besuchen im Rahmen von Erkrankungen, Unfällen etc. Außerdem wird auch ein Haustier mit zunehmendem Alter natürlich anfälliger, sodass sich über die Lebenszeit des Haustieres meist auch die Besuchsintervalle verkürzen.

Sofern Sie keine Krankenversicherung für Ihr Tier abgeschlossen haben, müssen Sie die aus den Besuchen entstehenden Kosten selber tragen. Spätestens hier wird es dann für die meisten spannend. Denn zum einen möchte man natürlich nicht unnötig Geld ausgeben, aber auch nicht am falschen Ende sparen und eine möglichst gute Leistung erhalten.

Weiterhin ist es auch bei Ärzten aller Art nun mal so: Es gibt gute und weniger gute. Ihr Anliegen wird daher unterm Strich wohl sein: Wie finde ich den besten Arzt in meiner Gegend, der zugleich auch noch bezahlbar ist für mich?

Die Angst davor über den Tisch gezogen zu werden, können Sie sich selber nehmen. Die Gebühren, die ein Tierarzt nehmen darf, sind in der entsprechenden Gebührenordnung definiert. Dort steht auch, das der Arzt die Gebühren mit 1 – 3 fachen Satz abrechnen darf. Die Höchstsätze sind für besondere Situation gedacht – also Notdienste, Wochenende, etc. Sie können Ihren Tierarzt aber gut fragen, zu welchem Satz er reguläre Termine abrechnet und haben so eine Vergleichsmöglichkeit für die Kosten die entstehen können. Hierfür ist es natürlich erforderlich, das Sie die Rechnungen prüfen, die Sie vom Tierarzt erhalten. Hier werden die durchgeführten Leistungen aufgeführt und dort sollten logischer Weise nur Leistungen stehen, die Sie auch bezogen haben.

Allerdings sind wir der Meinung, das die Kosten alleine nicht ausschlaggebend sein sollten. Wichtiger ist sicherlich, das der Tierarzt ihr Haustier respektvoll behandelt, gute Diagnosen stellt, eine sinnvolle Behandlung anwendet und Sie als Tierhalter ausreichend informiert. Nicht zuletzt ist eine gute Praxisorganisation hilfreich. Daraus lässt sich dann auch für einen Tierarztbesuch eine recht einfache Checkliste basteln:

- Konnte ich einen Termin vereinbaren, oder musste ich warten (hier muss jeder selber entscheiden, was er besser findet)
- Wenn es einen Termin gab: Wurde dieser eingehalten? (max. +15 Minuten)
- Können Tier und Besitzer stressfrei auf den Termin warten
- Hat der Arzt das Tier und Sie zunächst begrüßt? Wurde eine Bindung zum Tier aufgebaut?
- Hat das Praxispersonal Ihr Tier so behandelt, das Sie damit einverstanden sind?
- Hat der Tierarzt eine fachlich fundierte Anamnese durchgeführt?
- Konnte eine Diagnose gestellt werden?
- Wurde ein Vorgehen vom Tierarzt definiert?
- Wurden Anamnese, Diagnose und Vorgehen Ihnen auf verständliche Weise erläutert?
- Wurde eine mögliche Behandlung zu Ihrer Zufriedenheit durchgeführt?
- Sind Sie mit dem Behandlungsergebnis zufrieden?
- Wurde Ihnen einen Rechnung ausgestellt?

Gerade die fachlichen, medizinischen, Aspekte lassen sich natürlich oftmals für einen Laien nur schwer einschätzen. Hier können wir Ihnen empfehlen, verschiedene Meinungen einzuholen und so Vergleiche ziehen zu können. Diese Vergleichsmöglichkeit bietet sich auch besonders bei komplexeren Themen an.

Schlußendlich bietet es sich natürlich noch an, sich im Internet über die Erfahrungen anderer zu informieren und sich auf diese Weise Anregungen zu holen. Hier können wir Qype empfehlen. Dort gibt es zumindest für alle größeren Städte zahlreiche Einträge. Allerdings muss man aufpassen: Gerade unter Ärzten soll es wohl sehr beliebt sein Kollegen mit Fakeeinträgen zu diskreditieren. Zumindest hat unser eigener Tierarzt diverse negative Einträge bei Qype. Wir selber würden nach 8 Jahren Zusammenarbeit unsere Hand für ihn ins Feuer legen. Nun denn….Internet :-)

Abschließend möchten wir Ihnen noch Adreßpflege ans Herz legen. Suchen Sie sich in einer ruhigen Minute die Telefonnummern von umliegenden Notfallpraxen und Tierkliniken heraus. Fragen Sie Ihren Tierarzt ob er einen Notruf anbietet. Speichern Sie diese Telefonnummern unter sinnvollen Begriffen in ihren Telefonen ab. So müssen Sie nicht suchen, falls doch mal etwas ungeplantes passiert – und das ist ja meistens dann der Fall, wenn der eigene Tierarzt geschlossen hat. Aber wir drücken Ihnen natürlich die Daumen, das Sie das nie brauchen…..

Operationen bei der Katze – richtig vorbereiten

Bei einem unserer Kater war es am Montag mal wieder so weit – er musste zum Tierarzt und dort operiert werden. Zum Glück nichts schlimmes: Es musste lediglich ein Zahn gezogen werden. Dennoch handelt es sich um einen richtigen Eingriff. Die Katze muss zum Tierarzt, in Vollnarkose gelegt werden, ein Zahn wird gezogen, die Katze wacht in einer fremden Umgebung auf, fühlt sich benommen, hat vermutlich Übelkeit (zumindest bei unseren beiden ist das immer der Fall) und noch einiges mehr.

Ausgehend davon, das der Eingriff ansich unvermeidbar ist, kann man als Tierbesitzer dennoch eine Menge tun, um es der Katze – und damit auch sich selbst – so einfach wie möglich zu machen. Hier ein paar Einblicke in unsere Vorbereitungen.

- Am Tag vor dem Eingriff selber, bekommen unsere Katzen immer etwas zu essen, was es sonst nicht zu essen gibt. Da die beiden nun schon einige Jahre bei uns sind, haben sie inzwischen verstanden, das am nächsten Tag etwas besonderes ist und es sich lohnt, die Portion aufzuessen. Außerdem haben wir beobachtet, das dadurch am Folgetag weniger Stress bei den Katzen herrscht.
- Am Tag des Eingriffs nehmen wir uns ausreichend Zeit beide Katzen einzufangen. Nur wenige Katzen lassen sich gerne in eine Transportbox stecken. Deshalb sollte man sich ausreichend Zeit dafür nehmen, die Katzen einzsuammeln. Dazu versuchen wir jede Katze in einem Raum fest zu setzen (Tür zu machen). Sobald dies geschehen ist, stellen wir die Box hin und versuchen die Katze durch zureden zum eigenen Einstieg zu animieren. Jagdszenen versuchen wir zu vermeiden, da diese alle Beteiligten nur aufregen und ein nicht geringes Verletzungsrisiko darstellen.
- In der Transportbox liegt eine Decke, die den Geruch der Umgebung trägt. Ferner ein paar Leckerlies um den Stress erst mal einzufangen.
- Wenn es draußen regnet oder kalt ist, sollten Decken/Regenschirm zum Schutz parat liegen.
- Wie kommen Sie zum Tierarzt? Sofern Sie kein eigenes Auto haben, spendieren Sie allen Beteiligten lieber eine Taxifahrt. Fahrten auf dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr sind extremster Stress, sofern die Tiere dies nicht gewohnt sind – was wohl eher die Ausnahme sein dürfte. Da der Tag ansich stressig genug ist, tun Sie gut daran Zusatzstress zu vermeiden.
- Wir nehmen immer beide Katzen mit zum Arzt. Auch diejenige, die nicht behandelt wird. So nehmen beide den Geruch der Praxis und der Personen an. Hierzu reicht es eigentlich, die Katze, die nicht operiert wird nur wenige Minuten in der Praxis zu lassen. Auf diese Weise lassen sich “Revierkämpfe” verhindern, die sonst auftreten können, wenn die “OP-Katze” mit dem fremden Geruch wieder nach Hause kommt.
- Informieren Sie sich beim Arzt ab wann Sie anrufen können um zu wissen ob a) alles gut gelaufen ist und b) wann die Katze wieder abgeholt werden kann. Versuchen Sie ihre Katze so früh wie möglkich abzuholen. Hierbei empfiehlt es sich aber, so lange zu warten, bis die Katze auch richtig wach ist. Das ist meist erst nach 1 – 3 Stunden nach dem Erwachen aus der Narkose der Fall. Zumindest in den ersten 1 – 2 Stunden nach dem Aufwachen wird Ihre Katze taumeln, sich sehr unsicher bewegen und die Gefahr ist recht hoch, das sie sich verletzt, wenn sie frei umherläuft. Da ist es sicherer, die Katze ist beim Tierarzt unter Beobachtung in der Aufwachbox.
- Wenn Sie die Katze abholen bringen Sie im Idealfall wieder etwas mit, was die Katze kennt. Essen und Trinken geht aber noch nicht!
- Ihren Wohnraum sollten Sie vorher vorbereiten. Es ist wichtig zunächst 1 – 2 Räume zu haben, in denen sich die operierte Katze aufhalten soll. Da die Motorik etliche Stunden nach der Narkose beeinträchtigt sein kann, sollte die Katze möglichst keine Chance haben, zu klettern oder hoch springen zu können. Am besten ist ein Raum mit Teppichen, Sofa etc. Keine Tische, Schränke etc. Wenn sich die Möbel nicht mit sinnvollem Aufwand umstellen lassen, nutzen Sie Umzugskartons, um mögliche Verletzungszonen zu verbauen. Stellen Sie eine Toilette für die Katze bereit.
- Es ist normal, das sich eine Katze nach der Narkose übergibt.
- Der Arzt wird Ihnen sagen, wann die Katze wieder essen und trinken kann. Halten Sie sich am besten einfach dran :-) Lassen Sie sich vom Arzt eine Notfallnummer geben, die Sie kontaktieren können, wenn es nach Praxisschluß Fragen oder Probleme gibt.
- Und das allerwichtigste: Versuchen Sie selber Zeit zu haben, damit die operierte Katze Nähe erfahren kann, wenn ihr danach ist

Wir haben mit diesen Vorbereitungen gute Erfahrungen gemacht und schon etliche Katzen OP´s hinter uns. Das ist natürlich niemals toll, aber lässt sich in der Regel so gut aushalten. Wir drücken Ihnen die Daumen, das es ihren Stubentigern schnell wieder gut geht!

Neue Katze: Wohnung vorbereiten

Sie haben sich also dazu entschieden eine neue Katze in Ihrem Leben begrüßen zu wollen. Spätestens nachdem feststeht, das Sie einen neuen Mitbewohner bekommen, sollten Sie sich daran machen und den Wohnraum für eine Katze vorbereiten. Diese Vorbereitungen sind essentiell, denn eine gute Vorbereitung an dieser Stelle kann viele Probleme (wie zum Beispiel Tapeten kratzen, Mübel kratzen etc.) ersparen. Folgende Dinge sind hier wichtig:

- Schlafplätze anbieten
- Essensplätze anbieten
- Trinkplätze anbieten
- Spielzonen einrichten
- Platz für die Toilette aussuchen (sofern es eine in den Wohnräumen geben soll – was wohl die Regel ist)
- Tabuzonen definieren, wo die Katze in keinem Fall hin darf
- Bereiche bestimmen, die speziell gesichert werden sollen

Unserer Erfahrung nach ist es wichtig, das alle menschlichen Bewohner sich zu den Punkten einig sind, damit es wenn die Katze da ist, keine Diskussionen dazu geben brauch. So werden unklare Signale gegenüber der Katze vermieden. Außerdem lassen sich Fragestellungen meist besser besprechen, wenn das Thema nicht akut ist und in Ruhe besprochen werden kann. Zu den Themen im Einzelnen:

- Schlafplatz: Meistens suchen sich Katzen ihren Schlafplatz selber. Dennoch ist es sicherlich nicht verkehrt zu überlegen, ob die Katze generell im gleichen Zimmer wie Menschen schlafen können soll oder ob Sie hier eine Trennung bevorzugen. Richten Sie dann entsprechend an ein bis zwei Stellen Schlafzonen ein. Diese kennzeichnen sich dadurch, das sie warm, trocken und gerne erhöht sein sollten. Optimal sind scheinbar Fensterbänke. Eigentlich reicht es dann ein Deckchen hinzulegen – komfortabler sind Katzenbettechen, die dort angebracht werden können.

- Essensplätze anbieten: Je nach Futterart kann Katzenfutter eine Geruchsentwicklung mit sich bringen. Von daher bietet es sich unserer Erfahrung nach an das Futter nicht in die Küche zu stellen. Ferner essen zumindest manche Katzen lieber unbeobachtet. Wir empfehlen deshalb Futterplätze die sich in Bereichen befinden, die nicht konstant frequentiert sind und wo die Katze Ruhe beim essen hat. Wenn möglich richten Sie 2 – 3 Essbereiche ein. Wichtig ist allerdings auch alle Näpfe regelmäßig (täglich?) zu reinigen.

- Trinkplätze: Sollten räumlich mindestens 1 Meter von Essensplätzen getrennt sein. Mehr ist besser. Katzen bevorzugen es, beides getrennt voneinander zu tun.

- Spielzonen: Sind insbesondere für Wohnungskatzen (Drinnen-Katzen) wichtig, damit ausreichend Ausgleich vorhanden ist. Das Minimum sollte ein hochwertiger Kratzbaum sein. Dieser ermöglicht es der Katze ihre Krallen zu pflegen und stellt eine gute Klettermöglichkeit dar. In der Regel bieten sich dort dann auch Schlafmöglichkeiten an. Besser ist es natürlich, wenn die Katze auch noch in anderen Bereichen der Wohnumgebung Spielzonen vorfindet. So beugen Sie auch besten dem Problem vor, das die Katze Dinge beschädigt. Wir haben damit zum Beispiel noch nie Probleme gehabt.

- Platz für Toilette: Auch die Toilette kann riechen – wobei gutes Streu dieses Problem fast komplett unterbindet. Dennoch macht es Sinn, die Katzentoilette nicht in der Küche oder beim Esstisch stehen zu haben. Gleichzeitig sollte die Toilette den Katzen Ruhe bieten können und der Aufstellort sollte nicht unnötig gewechselt werden, da die Katze sich auch erst mal “heimisch” fühlen muss. Suchen Sie den passenden Platz also vorher mit Bedacht aus.

- Tabuzonen definieren: Sicherlich wird es Bereiche geben, wo Sie Ihre Katze nicht haben wollen. Definieren Sie diese Zonen im Vorfeld für sich und so, daß alle Familienmitglieder sich einig sind. Es ist wichtig, der Katze einheitlich eine Grenze aufzuzeigen, damit Tabuzonen akzeptiert werden. Wenn möglich, sichern Sie diese Tabuzonen ab. Dazu eignen sich “Abwehrsprays”, mit denen zum Beispiel Möbel besprüht werden können. Alternativ können Sie auch Kinderschutztüren als Sperre einsetzen oder eine Art “Graben” mit Alufolie einrichten. Diese Sperren merkt sich die Katze und nach einigen Tagen können Sie die Sperren testhalber entfernen. Die meisten Katzen werden sich dennoch an die Begrenzung weiterhin halten.

- Speziell gesicherte Bereiche: Dazu gehören meistens Balkon, Dach/Terasse, Fenster etc. Es ist wichtig diese Zonen zu sichern – wobei der Grad der Sicherung davon abhängig ist ob ihre Katze eine Hauskatze oder ein Freiläufer ist. Da dieses Kapitel komplexer ist, werden wir hierzu in einem Extrabericht etwas schreiben.

Haben Sie Fragen zu einer konkreten Wohnungssituation? Wir freuen uns auf Ihre Fragen….

Eine neue Katze: Geschichte meiner Katze kennen und verstehen

Im Einstiegsbericht zu “Katzen aus dem Tierheim” hatten wir erläutert, das es unserer Erfahrung nach sehr wichtig ist, die Geschichte einer Katze aus dem Tierheim zu kennen. Mit Abstrichen gilt das natürlich auch für eine “neu gekaufte” Katze vom Händler oder Züchter. Grundlage für diese Aussage ist unsere Annahme, das die Vergangenheit mit ihren Erlebnissen, Eindrücken und Erinnerungen die Katze in ihrem Verhalten prägt. Diese Annahme basiert auf unseren Beobachtungen  – klingt aber ja nun doch mehr als nur schlüssig :-)

Um das mal an konkreten Beispielen fest zu machen: Wir haben zwei Katzen aus dem Tierheim. Die eine war wenige Monate im Tierheim, die andere über eine Jahr. Vom ersten Moment, wo beide bei uns waren, hat man der Katze die länger im Tierheim war angemerkt, das sie vorsichtiger ist. Ferner hat diese Katze in den ersten Jahren immer vor uns zurück gezuckt, wenn wir zu schnell an ihr vorbeigingen, oder mit den Füßen zu nahe kamen. Wir vermuteten deshalb, das die Katze getreten oder geschlagen worden ist. Dies passt zu der Aussage des Tierheims, das diese Katze als Freigänger bei einem Campingplatz eingesammelt wurde. Vermutlich gab es dort Nahrung, aber die Katze ist verscheucht worden und vermutlich halt auch getreten worden. Diese Grundzüge im Verhalten finden sich auch nach etlichen Jahren, die die beiden bei uns leben, immer noch. Die “Campingplatzkatze” ist vorsichtiger. Im Laufe der Jahre kam aber noch eine andere Komponente hinzu: Diese Katze wirkt auch “dankbarer” (wenn man dieses Wort so anwenden will). Nachdem wir uns scheinbar über etliche Jahre hinweg ihr Vertrauen erarbeitet/verdient haben, ist diese uns nun sehr zugewandt und fängt an, sich auf eine ganz neue Art und Weise zu öffnen. Wenn diese Katze zum Beispiel kuschelt, passiert dies deutlich “inniger”, als bei der anderen.

Dieser Erfahrung von uns soll verdeutlichen, welch wichtige Rolle die Historie der Katze spielt. Vor allem um eventuell “sonderbare” Wesenszüge zu verstehen, ist dies hilfreich. Bei einer Katze vom Züchter oder vom Händler trifft dies vielleicht weniger zu – jedoch haben natürlich auch diese Katzen eine Historie und es wird sicherlich deutlich Unterschiede im Verhalten Mensch – Katze geben, bei zum Beispiel einem professionellem Züchter mit perfekten Rahmenbedingungen oder eine Bauernhofkatze. Hiermit ist jetzt nicht gemeint, das das eine besser oder schlechter ist: es ist nur in jedem Fall unterschiedlich.

Unsere Empfehlung wäre also, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, welche Fragen zur Historie ihrer neuen Katze wichtig sind. Versuchen Sie diese Fragen soweit als möglich zu klären. Vieles werden Sie vermutlich nie wieder benötigen – einiges kann jedoch eine relevante Information werden. Das meiste wird zumindest spannend und unterhaltsam sein. Je nach Herkunft, werden sich manche Fragen einfach (zum Beispiel Herkunft bei einer Zuchtkatze) oder garnicht (Stammbaum/Eltern bei einer freigängerin aus dem Tierheim) beantworten lassen.

Die nachfolgende Aufzählung stellt unsere Empfehlung dar und soll bitte durch Sie geprüft und auf ihre Verhältnisse angepasst werden, sofern nötig. Lassen Sie uns gerne wissen, ob diese Liste für Sie hilfreich gewesen ist.

Liste möglicher Fragen im Bezug auf die Geschichte meiner neuen Katze:

- Genaues Alter/Geburtstag- Herkunft (Ort, Eltern, Umfeld)
- Anzahl Geschwister
- Allein lebend? Im Rudel?
- Freigänger (wieviel?) /Hauskatze
- Katze aus einer professionellen Zucht oder “Zufallsprodukt”
- Bisherige Erkrankungen und medizinische Behandlungen (inklusive Impfpass)
- Bisherige Arztbesuche – Verhalten dabei
- Ist die Katze misshandelt worden? Wenn ja, ist bekannt von wem und wie? Wie lange? Wie oft? Je genauer hier die Umstände aufgeklärt werden können, desto besser können Sie eine “bedrohlich wirkende Situation” für Ihre Katze vermeiden
- Wie ist bisher gefüttert worden
- Gibt es Lieblingsplätze?
- Welche Schlafplätze werden bevorzugt?
- Womit spielt die Katze gerne?
- Stubenreinheit?
- Kratzen an Gegenstäden, Fußböden, Tapete etc.?